Klettern in Syrien

Zur Fotogalerie

Unser Kamerad Robert berichtet:

Anlässlich meines Auslandseinsatzes bei AUCON/UNDOF in Quneitra vom Jun07 bis Dez07, hatte ich die Gelegenheit mit meinem Bergführerkameraden Obermüller Gerold ein fantastisches Klettergebiet kennen zu lernen. Die Klettergebiete sind vom Camp Faouar zw. 70 und 100 km weit entfernt. Aus Süden kommend biegt man vor Damaskus auf die Autobahn in Richtung Libanon ab und kommt so zu den verschiedenen Klettergebieten. Grundsätzlich reicht für die Anreise ein „normales“ Kfz, für die Klettergebiete Sabbourah und Wadi Manchura aber benötigt man ein geländegängiges Auto.

Im November habe ich mit einem weitern Kletterpartner, dem Hoschek Toni, 4 Klettertage verbracht. Wir haben in Damaskus geschlafen und sind mit einem öffentlichen Taxi täglich ins Klettergebiet von Monte Rosa gefahren. Das hat tadellos funktioniert, aber Achtung: Die Preisunterschiede bei den Taxis sind gewaltig, unbedingt vorher den Preis  aushandeln. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, ist es zweckmäßig sich ein syrisches Mobiltelefon zu kaufen.

Schon seit dem Jahre 2000 haben Idealisten wie Matthias Braun, Angelica Hug, Linzey Cartwrigh und Jürg Neidhardt an die 170 Routen an verschiedenen Orten eingebohrt. Die Routen sind objektiv sicher, optimal abgesichert und man benötigt keine zusätzlichen, mobile Sicherungsmittel. Helm mitnehmen ist empfehlenswert und ein 50 m Seil ist ausreichend.

Im Klettergebiet Roman Road wurden 2 alpine Sportkletterrouten mit je 4 Seillängen eingerichtet. Für diese beiden Routen ist entsprechende Ausrüstung mitzunehmen. Vor allen Dingen sollte ausreichend Trinkwasser am Mann sein.

Für alle Interessierten möchte ich auf die Internetseite

www.syriaclimbing.ch

verweisen. Hier findet man alle relevanten Infos und Daten. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Kontrollen durch die Polizei bzw. Militärs jederzeit möglich sind (Ausweispflicht). Für persönliche Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung.