Kuratorium für Alpine Sicherheit
Newsletter März 2019

Ein Jänner wie selten ...


Die akkumulierten Neuschneesummen über 17 Tage im Jänner betrugen z.B. in Warth 395 cm (10-jährliches Ereignis), in Seefeld 372 cm (Rekord, >100-jährlich) und in Hochfilzen 521 cm (Rekord, >100-jährlich).
Die Experten der ZAMG haben mit uns über den Wetterablauf sowie über Kommunikation und Management einer solch außergewöhnlichen Situation aus Sicht von Meteorologen gesprochen. 

Weiters informieren wir mit diesem Newsletter zu folgenden Themen:
  • Vom Daniel Düsentrieb zum Gewichtsjunkie
  • Pistenunfälle in Zahlen 
  • Mit Wasser auf Skitour
  • Hauptunfallursache bei Skitouren

Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team des Kuratoriums!

Vom Daniel Düsentrieb zum Gewichtsjunkie

MATERIALENTWICKLUNG SKIBERGSTEIGER
Jedes Gramm zählt! Unter diesem Slogan bringt die Sportartikelbranche jedes Jahr neue Produkte auf den Markt, die um ein paar Gramm leichter sind als das Vorjahresmodell. Die Sicherheit am Berg sollte dabei aber auf keinen Fall unter dem „Gewichtswahn“ leiden.

Betrachten wir dieses Phänomen deshalb einmal differenzierter:
Wie hat das alles angefangen und was geht zu weit? Foto © Willi Seebacher
ZUM BLOGBEITRAG >

Schneereiche Zeiten und was unsere Hauseinfahrten mit Meteorologie zu tun haben

EIN JÄNNER WIE SELTEN
Der vergangene Jänner – und hier vor allem dessen erste Hälfte - zeigte sich von Vorarlberg bis ins Mostviertel ausgesprochen schneereich, gebietsweise erreichten die Neuschneehöhen sogar Rekordwerte

Im neuen Blogbeitrag von den Experten der ZAMG machen wir einen kleinen Exkurs in den Dschungel der meteorologischen Einheiten und Parameter. Wird Schnee schwerer, wenn er wärmer wird? Wann muss ich mein Dach tatsächlich abschöpfen und was bedeuten aufsummierte tägliche Neuschneemengen von 8,5 Metern? Foto © Tirol Werbung - Heinzlmeier Bert & Höfler Monika
DIE ZAMG KLÄRT AUF >

Herz-Kreislauf-Versagen, Kollisionen & Fahrerflucht

PISTENUNFÄLLE IN ZAHLEN

Dank der guten Schneeverhältnisse waren im vergangenen Winter 2017 / 2018 zahlreiche Wintersportler auf Österreichs Pisten unterwegs. Nun könnte man meinen, mehr Wintersportler bedeuten gleichzeitig auch mehr Unfälle. Doch das Gegenteil ist der Fall!

Wir werfen im neuen Blogbeitrag einen Blick auf die Unfallstatistik der Wintersaison 2017 / 2018. Und dabei sticht eine Zahl sofort ins Auge: Kollisionen zwischen Wintersportlern waren mit 85% erneut die Unfallursache Nummer eins auf Österreichs Pisten. 
Foto © Alpinpolizei LPD OÖ
ZUM BLOGBEITRAG >

Mit Wasser auf Skitour

FRÜHJAHRSTOUREN

Bei großer Anstrengung oder hohen Temperaturen kann der Schweißverlust über einen Liter pro Stunde betragen. Bei trockener Umgebungsluft (in den Bergen häufig) verlieren wir pro Stunde bis zu 0,3 L Wasser allein über die Lunge.

Wasser ist der wichtigste leistungsbegrenzende Faktor bei sportlicher Betätigung. Bereits ein geringer Flüssigkeitsmangel führt zu einer deutlichen Leistungseinbuße. Deshalb ist vor allem bei Skitouren im Frühjahr mit warmen Temperaturen auf eine ausreichende und rechtzeitige Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Und welche Getränke eignen sich bei einer Skitour besonders gut? 
Foto © Tirol Werbung - Schneesportschule Hochzeiger Pitztal
5 TIPPS >

Hauptunfallursache bei Skitouren

HOCHSAISON

„Skitouren“ wird als Überbegriff verwendet und umfasst neben den Ski-Hochtouren und Skitouren auch Touren mit Schneeschuhen, Snowboard, Telemarkski und anderen „sonstigen“ Schneesportgeräten.

Im Zehnjahresmittel (01.11.2008 bis 31.10.2018) stellen bei den Verletzten auf Skitour Stürze die Hauptunfallursache mit 61 % dar, gefolgt von den Kollisionen mit 11 % und den Lawinen mit 10 % sowie Aufprall gegen Hindernisse mit 4 %. Bei den Todesfällen sieht dies im langjährigen Mittel üblicherweise anders aus. Hier ist der Hauptanteil der Todesopfer mit 54 % auf Lawinen zurückzuführen. 

Empfehlungen zur Vermeidung von Stürzen auf Skitour gibt es in unserer Skitourenfibel. Foto © Dieter Spiegl
SKITOURENFIBEL BESTELLEN >


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Tel.: 0043 (0) 512 36 54 51
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